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Knabenchöre gehören zu den Glanzstücken der Musikkultur. Aber gerade in jüngster Zeit tauchten mit großem Medienecho Vorwürfe auf, die glänzenden Erfolge seien oft mit pädagogisch bedenklichen Methoden erkauft worden. Von Missbrauch und Misshandlungen war die Rede.Die Autoren Max Liedtke und Horant Schulz haben diese keineswegs neuen Vorwürfe am Beispiel des Windsbacher Knabenchores aufgegriffen und in umfassenden Untersuchungen alle noch erreichbaren ehemaligen Sänger der Abschlussjahrgänge 1947- 2010 nach deren Erfahrungen und Einschätzungen befragt. Hauptziel der Befragung war herauszufinden, was es nach Meinung der ehemaligen Choristen denn in der Summe für ihr Leben gebracht habe, im Chor mitgesungen zu haben. Das Resümee dieser umfänglichen Befragungen wird hier vorgelegt.Ohne Zweifel, es hat problematische Formen von Erziehung gegeben. Bis in die 1970er-Jahre gab es, wie in der gesamten christlich-europäischen Tradition, auch körperliche Züchtigungen, die aus heutiger Sicht als Misshandlungen anzusehen sind. Kritik ist berechtigt und erforderlich.Aber aus allen Phasen der Chorgeschichte berichtet die weit überwiegende Mehrheit der Choristen nach Abwägen der Vor- und Nachteile von ungeheuren Gewinnen, die sie aus den Chorerfahrungen geschöpft haben - Gewinne, die auf anderen Wegen kaum zu erlangen gewesen wären. So konnte über die Chorerfahrungen Musik geradezu auch "ein Schlüssel zum Leben" werden, wie es einer der Befragten zugespitzt formuliert hat.