Standaard Boekhandel gebruikt cookies en gelijkaardige technologieën om de website goed te laten werken en je een betere surfervaring te bezorgen.
Hieronder kan je kiezen welke cookies je wilt inschakelen:
Technische en functionele cookies
Deze cookies zijn essentieel om de website goed te laten functioneren, en laten je toe om bijvoorbeeld in te loggen. Je kan deze cookies niet uitschakelen.
Analytische cookies
Deze cookies verzamelen anonieme informatie over het gebruik van onze website. Op die manier kunnen we de website beter afstemmen op de behoeften van de gebruikers.
Marketingcookies
Deze cookies delen je gedrag op onze website met externe partijen, zodat je op externe platformen relevantere advertenties van Standaard Boekhandel te zien krijgt.
Je kan maximaal 250 producten tegelijk aan je winkelmandje toevoegen. Verwijdere enkele producten uit je winkelmandje, of splits je bestelling op in meerdere bestellingen.
Die Festlegung der Demarkationslinie, ab 1949 die Grenze zwischen beiden deutschen Staaten, beeinflusste das wirtschaftliche, politische und soziale Leben in der Rhön auf verschiedenen Ebenen. Die Verhältnisse in der Rhön unterschieden sich während der ersten beiden Jahrzehnte der deutschen Teilung aufgrund der konfessionellen und sozialen Prägung mitunter jedoch deutlich von anderen Grenzregionen an der innerdeutschen Grenze. Arndt Macheledt beleuchtet den Prozess aus Widerstand, Anpassung und Neuorientierung, mit dem lokale Akteure auf die verschärften Bedingungen entlang der Grenze reagierten.Die Rhön stellt mit ihrer mehrheitlich katholisch geprägten Bevölkerung sowohl in Thüringen als auch in Hessen eine Besonderheit dar. Bis 1945 spielte die Landesgrenze in der Region aufgrund der ehemaligen Zugehörigkeit zum Fürstbistum Fulda und der engen sozialen und wirtschaftlichen Verflechtungen kaum eine Rolle. Die Einrichtung der Demarkationslinie, die später die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten bildete, veränderte den Alltag und die Beziehungen der Menschen im Grenzgebiet zwischen Geisa (Thüringen) und Hünfeld (Hessen) nachhaltig. Alte Netzwerke verloren ihre Bedeutung und die unterschiedlichen Systeme wirkten sich auf das soziale und politische Leben in den Gemeinden aus. Dennoch blieben in der landwirtschaftlich geprägten Rhön grenzübergreifende Kontakte ungewöhnlich lange bestehen und endeten oft erst mit der vollständigen Grenzschließung 1961. Gleichzeitig bildete sich in diesen eineinhalb Jahrzehnten auf beiden Seiten ein dezidiertes Bewusstsein, in einem Grenzgebiet zu leben und sich mit den daraus resultierenden Einschränkungen zu arrangieren.