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Es gibt gewisse Plätze in Wien, die einfach alle kennen. Einer davon ist der Praterstern im 2. Bezirk (Leopoldstadt). Ganz nüchtern betrachtet, handelt es sich um einen der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte in Wien.Über den Praterstern fahren, radeln und gehen jeden Tag Abertausende Menschen. Doch ist er mehr als Kreuzung oder Bahnhof, nämlich ein metaphorisches Kaleidoskop, in dem sich die Wiener Bevölkerung widerspiegelt. Der Praterstern war schon vor 150 Jahren ein zentraler Knotenpunkt im Personenverkehr der Stadt Wien. Hier vermengten sich die Menschenströme von Nord- und Nordwestbahnhof mit jenen der Stadtbahn und der ersten Pferdestraßenbahn, die auf der Praterstraße entlangzuckelte.Seit den 1950er-Jahren ist der Praterstern zudem ein wichtiger Kreisel für den Automobilverkehr. Heute heißt es oft "Umsteigen am Praterstern": von der Schnellbahn in die U1, von der U2 in die legendäre Straßenbahnlinie 5, die seit 1897 den Praterstern mit dem Westbahnhof verbindet.Der Verkehrsknoten Praterstern spielt auch im Buch von Matthias Marschik und Edgar Schütz eine wichtige Rolle. Aber im Mittelpunkt steht der "andere" Praterstern: Er war ein wichtiger Teil der Stadtachse vom Stephansplatz über den Donaukanal, die Praterstraße und die Lasallestraße bis zur Reichsbrücke. Er war ein Treffpunkt für viele Einheimische und Fremde, ein Ort für Feiern und Aufmärsche, das Tor in den Prater und eines der Zentren der "jüdischen" Leopoldstadt. Rund um das 1886 enthüllte Tegetthoff-Denkmal hat sich der Platz im Lauf der Jahrhunderte immer wieder markant verändert. Eines ist allerdings gleich geblieben: Alle kennen den Praterstern, aber kaum jemand kennt ihn wirklich.