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Eine Frau um die Dreißig, unverheiratet, aus jüdischem Elternhaus - im Deutschland des 19. Jahrhunderts bedeutete das gesellschaftliche Unsichtbarkeit, bestenfalls mitleidiges Schweigen. Fanny Lewald wählt einen anderen Weg.Im dritten Band ihrer Autobiografie schildert sie mit scharfer Beobachtungsgabe und unbestechlicher Offenheit, wie aus der diffamierten "alten Jungfer" eine Schriftstellerin von Rang wird. Sie feiert erste Erfolge mit ihren Romanen, wächst ins literarische Milieu Berlins hinein und festigt ihren Ruf als Autorin. Dabei schließt sie Bekanntschaft mit Fanny Mendelssohn, Karl August Varnhagen von Ense, Therese von Bacheracht und anderen bedeutenden Persönlichkeiten der preußischen Gesellschaft. Doch Befreiung und Wanderleben ist mehr als eine Erfolgsgeschichte. Es ist das Zeugnis einer Frau, die sich nicht damit begnügt, einen Platz am Rand der Gesellschaft einzunehmen - sondern die beobachtet, reist, denkt und schreibt. Mit wachem Blick begegnet Lewald den Salons Berlins, den Debatten ihrer Zeit und den Widersprüchen einer Gesellschaft, die Frauen Bildung verweigert und Juden Bürgerrechte vorenthält. Ihre Begegnungen mit den alternden Salonièren der Aufklärungsepoche - jenen Frauen, die einst durch Geist und Bildung die Schranken des Kastengeistes durchbrochen hatten - werden zum Spiegel ihres eigenen Aufbruchs.Fanny Lewald schreibt so, wie sie lebt: ohne Sentimentalität, mit Haltung und Humor. Ihr Bericht ist literarisches Dokument und emanzipatorisches Manifest in einem - und heute so lesenswert wie eh.