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Adolf Hitler ist wegen eines bedauerlichen Mangels an verlässlichen Lebenszeugnissen biographisch nur unzureichend zugänglich. Dennoch erscheinen wieder und wieder dicke Bücher, die als Lebensgeschichten Hitlers etikettiert sind. Ihre Verfasser setzen sich über die relative Geringfügigkeit und absolute Ausgedroschenheit des über Hitler Bekannten durch zweierlei hinweg: zum einen dadurch, dass sie weniger Hitlers Leben, als die Bedingungen und Konsequenzen seines politischen Werdens und Seins beschreiben, und zum andern dadurch, dass sie Hitlers Persönlichkeit unter dem Anschein von "Originalität" neu zu deuten vorgeben - beides mit einem verbalen Aufwand, der das Rezeptionsvermögen der Leser übermäßig strapaziert. Die bedenkliche Folge davon ist, dass die Zunahme an Hitler-Biographen das Wissen über Hitler nicht nur nicht erweitert, sondern zusehends verflüssigt und Hitler als eher fiktionale denn reale Figur erscheinen lässt. Die vorliegende Lebensbeschreibung wirkt alledem entgegen. Sie verhehlt den fragmentarischen Charakter jeglicher Hitler-Biographie nicht. Sie bekennt sich dazu, in der Sache nichts Neues bieten zu können. Sie enthält sich eines - uneinlösbaren - Anspruchs auf "Originalität". Sie nimmt Biographie beim Wort und verzeichnet nur das, was Hitler tatsächlich erlebte und unternahm - und wert ist, gewusst zu werden, weil es historisch bedeutsam war. Sie unterlässt es, Hitler psychologisch zu erklären und so zu tun, als lägen dessen Gedanken zu Tage. Sie lässt das menschlich und politisch Gleichgültige außer Acht und meidet überflüssigen verbalen Aufwand. Sie bringt Hitler auf 250 Seiten wenn schon nicht zu sich selbst, so doch zu der aus verlässlichen Überlieferungen widerscheinenden Persönlichkeit.