Kein Opferbericht, sondern eine intellektuelle Befreiung
Klar und schonungslos erinnert sich Ruth Klüger an ihre Kindheit im NS-Staat: von der Deportation aus Wien über die Hölle von Auschwitz bis zur Flucht. Doch weiter leben ist mehr als eine Autobiographie. Es ist ein radikaler Einspruch gegen patriarchale Strukturen und eine sentimentale Erinnerungskultur. »Weiter leben« bedeutet mehr, als nur überlebt zu haben.
Mit Anmerkungen und einem Nachwort von Sascha Feuchert.
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