Standaard Boekhandel gebruikt cookies en gelijkaardige technologieën om de website goed te laten werken en je een betere surfervaring te bezorgen.
Hieronder kan je kiezen welke cookies je wilt inschakelen:
Technische en functionele cookies
Deze cookies zijn essentieel om de website goed te laten functioneren, en laten je toe om bijvoorbeeld in te loggen. Je kan deze cookies niet uitschakelen.
Analytische cookies
Deze cookies verzamelen anonieme informatie over het gebruik van onze website. Op die manier kunnen we de website beter afstemmen op de behoeften van de gebruikers.
Marketingcookies
Deze cookies delen je gedrag op onze website met externe partijen, zodat je op externe platformen relevantere advertenties van Standaard Boekhandel te zien krijgt.
Je kan maximaal 250 producten tegelijk aan je winkelmandje toevoegen. Verwijdere enkele producten uit je winkelmandje, of splits je bestelling op in meerdere bestellingen.
Ádám Bodors atmosphärisch und sprachlich dichte Erzählungen spielen in Vororten, Dörfern, Landstrichen von der Ostsee bis Asien, vor allem aber in uns selbst. Eine junge Frau verbringt einen Tag auf einem Gebirgspass, zwei Männer fahren mit dem Boot durch einen Abwasserkanal, eine Gruppe unterschiedlicher Menschen flicht Körbe, ein Mann hält in einer Bewegung inne und sorgt so für Unruhe. Die Welten, die uns hier begegnen, sind geheimnisvoll, doch die Regungen ihrer Bewohner verblüffend, oft erschütternd bekannt. Das Beschriebene nimmt nicht den Umweg über den Verstand der Lesenden, sondern wirkt unmittelbar, beinahe körperlich. Mit nur wenigen Worten gelingt es Bodor, die verborgensten Winkel menschlicher Empfindungen auszuleuchten, sei es Liebe, Grausamkeit, Einsamkeit oder die Verbundenheit mit der Welt. Seine Protagonisten sind Reisende, Verbannte und Neuanfänger, die sich in elegante, stets passgenaue Sätze gekleidet durch verregnete Straßen, nebelverhangene Wälder, über hitzeflirrende, ins Ungewisse führende Pfade bewegen. Die Verhältnisse sind vergänglich, wie auch immer sie gestaltet sein mögen, das weiß der Autor, und das wissen, spüren auch die, die ihn lesen – vielleicht liegt auch darin der Grund, warum diese Erzählungen so aufrüttelnd und zugleich so tröstlich sind. Ádám Bodor kennt die Fäden, aus denen sich das Leben webt, sehr genau, dies zeigen, neben seinen herausragenden Romanen, auch die in den über fünfzig Jahren seines Schaffens entstandenen Erzählungen. Waldohreule ist eine in Absprache mit dem Autor getroffene Auswahl dieser Texte.