Das Buch erläutert die Einheit der Vernunft, einer allgemeinen Menschenvernunft, die unterschiedslos allen zukommt. Sie zeichnet den Grundriss einer Kultur, die aus sich heraus den Gedanken unantastbarer menschlicher Würde entwickelt: allein in der Einheit der Vernunft, die sich wirklichkeitserfassendes Erkennen zutraut und dem Denken eine Wahrheitspflicht auflegt. In einem ersten Teil des Buches werden auf einer gedanklichen Reise Landschaften gegenwärtigen Denkens erkundet; im zweiten Teil wird gefragt, was Vernunft überhaupt ist und welche Kraft sie entwickelt und wo sie an ihre Grenzen stößt: als die eine und einzige Menschenvernunft. Es geht um ihre unabweislichen Fragen, ihr Leiden an sich selbst, ihre Gesetzgebung, ihr Verhältnis zum Glauben - und um die Rolle der öffentlichen Vernunft im gesellschaftlichen Streit. Der dritte Teil sichtet im Licht dieser Überlegungen die heutige Lage westlicher Gesellschaften.
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