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Universalismus - das ist Denken mit dem Anspruch, für alle zu gelten. Wo dieser Anspruch machtkritisch auf politische Emanzipation aus ist, da verstrickt er sich in Probleme. Denn sind nicht jeder Norm die Interessen und Blickverengungen ihrer gedanklichen Urheber so sehr zu eigen, dass die Behauptung allgemeiner Geltung stets zur Maskerade des bloß «Partikularen» geraten muss? Manch historischer Gebrauch der Menschenrechtsrhetorik spricht dafür. Wäre die Partikularisierung von Emanzipation zur «Identitätspolitik» da nicht ehrlicher?Nicht als Einführung in den Kanon großer philosophischer Namen, sondern als exemplarische Problemgeschichte lädt das Buch ein, den Ambivalenzen des Universalismus im Wortsinne nach-zu-denken. Wie kann etwas universal «Geltung» gewinnen, wenn es doch eine partikulare «Genese» hat? Warum entfalten die Emanzipationsideen der Moderne einen Sog ins Universale? Wie verhalten sich unsere Vermögen, Erkenntnisse allgemeingültig zu formulieren zu unseren moralischen Urteilskräften? Und was hat «Gesellschaft» mit all dem zu tun?Die Autor*innen spüren der Gleichzeitigkeit von universalistischen und partikularistischen Momenten in den modernen Emanzipationsbewegungen nach. Marxismus, Antirassismus, Feminismus, Zionismus: Sie alle stritten auf je eigene Weise heftig darüber, wie sich der Kampf für das Recht der Gruppe verhält zu seiner Begründung durch das, was jenseits aller Gruppenbeschränkung gelten soll. Mit Adornos Balancedenken plädiert das Buch für einen ambivalenzbewussten Universalismus, der die eigenen Widersprüche als Ausdruck gesellschaftlicher Antinomien begreift. Nur wer die Herrschaftsqualität der Universalisierung kritisiert und doch am Anspruch des Für alle festhält, kann dem Einzelnen in Erkenntnis und Praxis zu seinem Recht verhelfen.