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Emil Nerz ist ein Detektiv besonderer Art: Er sucht keine Menschen, sondern Texte. Als er den Auftrag erhält, einen verschollenen und bislang unbekannten Text Franz Kafkas zu finden, beginnt eine rastlose Jagd, die ihn von München über Berlin bis nach Buenos Aires führt - und in die Tiefen der argentinischen Nationalbibliothek, wo sich Realität, Literatur und virtuelle Welten unaufhaltsam überlagern.Denn parallel zu Nerz' Spurensuche tritt eine Figur aus einem Computerspiel in die Wirklichkeit: - Kafka. Gemeint ist kein Wiedergänger des Prager Schriftstellers, sondern eine unbarmherzige Kopfgeldjägerin aus dem Kosmos der Manga-Literatur, die im Verlauf des Romans dazu beiträgt, dass die Welt mithilfe der KI, der Kafka Incorporated, und Dank der sogenannten Großen Umschreibung zu einem besseren Ort wird. Die Große Umschreibung verspricht nämlich nichts Geringeres als ein Leben in Wohlstand und Frieden für alle Menschen und fordert dafür lediglich eins - die Preisgabe des freien Willens, zugunsten der harmonischen Vergesellschaftung aller. Nerz, dessen Recherchen nach Kafkas verschollenen Texten ihn auch auf die Fährte dieser Geschichtsklitterung kommen lassen, versucht seiner eigenen Umschreibung bis zuletzt zu entgehen. Ob es ihm gelingt?Bastian Schneiders Roman ist nicht nur eine Kriminalgeschichte: In einem höchst unterhaltsamen Genre-Mix aus Science-Fiction, surrealem Noir und literarischer Spurensuche hastet sein Protagonist und mit ihm die Leser:innen von einer Eskapade zur nächsten. Dabei verwebt der Autor seine rasante Erzählung mit scheinbaren Dokumenten und echten Fakes, die das Rätsel um den verschollenen Kafka-Text immer weiter verdichten. So wird aus Umschreibung ein schillernder Roman über Macht und Kontrolle, über Sprache, Geschlecht und Identität, über die Versuchung, die Welt zu verbessern - und den Preis, den man dafür zahlt.