Nun muss es sein: Sie haben es sich unzählige Male vorgenommen, es sich zurechtgelegt und alles genauestens durchgespielt. Sie kennen den Weg, Sie wissen, wie Sie an Ihr Ziel gelangen und so fragen Sie Ihren Chef heute - jetzt gleich! - nach einer Gehaltserhöhung. Doch was, wenn er nicht in seinem Büro ist, was, wenn die Vorzimmerdame wieder schlechte Laune hat, wenn er Sie zwar empfängt, aber in ein anderes Gespräch verwickelt, sich gar nicht zuständig sieht... Warten, eine Runde drehen, an Ihren Platz zurückkehren, Ihren Chef einsperren, das Vorhaben aufgeben?
Perecs tragikkomische Spielanordnung entfaltet das Leben als Parodie situativer Entscheidungen, als ein Labyrinth unzähliger Ereignisvarianten. Ein ebenso amüsantes wie poetisches, ein in Zeiten technischer Textgenerierung und algorithmischer Lebensführung hochaktuelles Kunststück oulipotischer Literatur.
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