Standaard Boekhandel gebruikt cookies en gelijkaardige technologieën om de website goed te laten werken en je een betere surfervaring te bezorgen.
Hieronder kan je kiezen welke cookies je wilt inschakelen:
Technische en functionele cookies
Deze cookies zijn essentieel om de website goed te laten functioneren, en laten je toe om bijvoorbeeld in te loggen. Je kan deze cookies niet uitschakelen.
Analytische cookies
Deze cookies verzamelen anonieme informatie over het gebruik van onze website. Op die manier kunnen we de website beter afstemmen op de behoeften van de gebruikers.
Marketingcookies
Deze cookies delen je gedrag op onze website met externe partijen, zodat je op externe platformen relevantere advertenties van Standaard Boekhandel te zien krijgt.
Je kan maximaal 250 producten tegelijk aan je winkelmandje toevoegen. Verwijdere enkele producten uit je winkelmandje, of splits je bestelling op in meerdere bestellingen.
Organisationen und auch Unternehmen funktionieren nicht ohne Gaben und »kollaterale Beiträge« der Beschäftigten, die über das hinausgehen, was Arbeitsverträge und formale organisatorische Regeln vorsehen oder fordern. Günther Ortmann geht diesen Zutaten der Arbeit nach und zeigt, dass sie in kontraktualistischen, ökonomischen und Rational-Choice-Theorien nicht angemessen gewürdigt werden (können). Diese suchen Zuflucht in einer Hermeneutik des Verdachts, die alles zu bloßem Nutzenstreben herabwürdigt. Unter einem symbolischen Netz aus Begriffen wie Freiheit, Indifferenz, Akzeptanz, Konsens und »impliziter Vertrag« machen sie möglichst unsichtbar, was Beschäftigte »beyond contract« beisteuern. Durch die Löcher dieses Netzes, in das sich die Theorien verstricken wie Vögel in Leimruten, kann man erkennen, was jene nicht wahrhaben wollen: Die Exkommunikation der verpönten Ethik und Moralität der Gabe, so zeigt das Buch, gelingt den Theorien nicht vollständig. Ihren Utilitarismus können sie nur wahren, indem sie ihren rationalen Egoisten insgeheim ein Mindestmaß an Moral unterschieben, etwa Sinn für Fairness. Ein Beispiel dafür ist die »good-chap theory«. Wenn aber Beschäftigte zum common good der Organisation über ihre Vertragspflichten und über eigenes Nutzenstreben hinaus aus Anstand beitragen, dann begründen diese ihre Gaben eine Erwiderungspflicht. Günther Ortmann präsentiert eine erstaunliche Fülle solcher Gaben und anderer Zutaten, nämlich kollateraler, nebenbei anfallender Beiträge, die in der Literatur überhaupt nicht vorkommen. Sie werden nicht zuletzt beigesteuert, weil es den Beschäftigten um ihre Würde geht und darum, einen Platz in der Gesellschaft zu wahren. Der Erwiderungspflicht kommen Unternehmen gleichwohl selten nach - und sie können es auch nicht so leicht. Es stellt sich die Frage, ob und wie sie es vielleicht doch könnten, d.h. die Frage nach den Möglichkeiten einer responsiven Organisation.