Der Autor erschließt das faszinierende Denken von Bruno Liebrucks systematisch, würdigt dessen Gesamtwerk auch im Detail und zeichnet so eine innere Einheit der intellektuellen Biographie des deutschen Philosophen auch in Abgrenzung zu sprachphilosophischen Standardmodellen nach, insbesondere seit dem sogenannten »linguistic turn«. Er zeigt, dass Liebrucks' paraphrastische Methode nicht bloß als Kommentar zu Klassikern der europäischen Geistesgeschichte zu verstehen ist, sondern als sprachlich-logisch transparente Genese des eigenen Denkens.
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