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Mandschu ist eine tungusische Sprache, die einzige tungusische Schriftsprache. Sie gewann ihre Bedeutung dadurch, dass die Mandschus Anfang des 17. Jahrhunderts das chinesische Reich eroberten und bis 1912 beherrschten: Mandschu war zusammen mit dem Chinesischen Staatssprache. Innerhalb kurzer Zeit wurde es an diese neue Rolle angepasst und es wurde eine umfangreiche Ubersetzungsliteratur geschaffen, aber auch originale Mandschuliteratur entstand. Fur Menschen von ausserhalb eignete sich Mandschu als eine Sprache mit differenzierterer Grammatik als das Chinesische und mit der von den Mongolen adaptierten alphabetischen Schrift als Hilfsmittel zum Erlernen und zum Verstandnis des Chinesischen. Fur Historiker erwies es sich zur Erforschung der Geschichte der Qing (Mandschu) Zeit als unentbehrlich, nachdem sich herausstellte, dass die Mandschuakten der Staatsverwaltung verlasslichere Primarquellen darstellten als die chinesischen Redaktionen. Hartmut Walravens Skizze der deutschsprachigen Mandschuristik konzentriert sich auf die deutschsprachige Forschung, weil sich aus nicht geklarten Grunden die Mandschuristik in Mitteleuropa starker entwickelte als in anderen Regionen. Die Darstellung ist chronologisch angeordnet nach einzelnen Gelehrten, deren Arbeiten und Leistungen teils detailliert evaluiert werden. Der Band wird durch ein Personen- und ein Werktitelregister erschlossen. Einen konkreten Einblick in die Forschungsarbeit liefern Briefe des Sinologen und Mandschuristen Erich Haenisch an seinen Kollegen Walter Fuchs uber die Entwicklung des Fachgebiets; in einigen Briefen des Ubersetzers Gottfried Rosel zeigt sich der Nutzen des Mandschurischen bei der Ubertragung der literarischen Geister- und Fuchsgeschichten des Pu Songling (Liaozhai zhiyi).