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Am 5. Oktober 2025 bekam der Autor plötzlich so starke Schmerzen in der Brust und keine Luft mehr, dass er nicht mehr im Bett liegen konnte. So setzte er sich in seinem Arbeitszimmer ans offene Fenster und verbrachte dort sitzend die Nacht. Seine Frau rief daraufhin den Notarzt an. Der Rettungsdienst kam in wenigen Minuten. Mit dem Rettungswagen ging es in schneller Fahrt und mit Blaulicht ins etwa acht Kilometer entfernte Krankenhaus, einem Zentrum für Herz-, Gefäß- und Diabetesmedizin des Universitätskrankenhauses Lübeck.
Der Notarzt machte sich sofort mit einer Herzkatheder-Diagnose kundig. Hierfür wurde der rechte Arm des eingelieferten Patienten örtlich betäubt und ein dünner Schlauch durch die Hauptschlagader bis in die Herzkranzgefäße geschoben. Dabei wurde der Notarzt immer nachdenklicher. Schließlich meinte er, dass er wohl den Chefarzt in seinem Frei anrufen müsse, um zu entscheiden, wie es weitergehen soll. Der Chefarzt, der sich die Bilder der ihm übermittelten Herzkatheder-Diagnose angesehen hatte, teilte seinem Kollegen mit, dass er sofort kommen werde.
Schon nach etwa dreißig Minuten war der Chefarzt da. Er meinte: "Wenn wir keinen Eingriff wagen, haben Sie noch zwei Stunden zu leben. Wir können aber versuchen, das durch einen Eingriff zu ändern. Die Chancen, dass der Eingriff gelingt, stehen fünfzig zu fünfzig. Gelingt der Eingriff nicht, kann es sein, dass Sie für den Rest des Lebens zum Pflegefall werden, es kann aber auch sein, dass wir Sie dann in die Leichenhalle schieben müssen. Entscheiden Sie sehr schnell, ob wir unter diesen Umständen den Eingriff machen sollen."
Ohne zu zögern, entschied sich der Autor dafür, den Eingriff zu wagen. Wie der Eingriff erfolgte, und wie es danach weiterging, wird in diesem Bericht ausführlich dargestellt.