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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Schillers schriftliche Darlegung seiner Ästhetik zwischen 1790 und 1795 zielt über die bloße Suche nach der schönen Form hinaus. In dieser Phase der theoretischen Werke möchte er sich und seine Epoche im Literaturkanon emanzipieren, in der bis dato die attische Kultur als absolutes Maß gilt. Er merkt allmählich, dass "[...] er bei seiner Entfernung vom Geist griechischer Literatur [...]" in Erklärungsnot gerät- mit welcher Rechtfertigung kann ein moderner Schriftsteller den goldenen Schnitt der Vokabeln neu justieren? Dazu kommen zwei wesentliche Faktoren: durch die französische Revolution und besonders durch die Kant- Studie ab 1791 bis in die Grundzüge seiner Kunst erschüttert, sucht er "[...] nach den großen verbindenden Ideen und Kategorien [...]", mit denen er die allgemeine Umstürze um sich zu ordnen versucht. Was aber in der Kritik der reinen Vernunft und der Kritik der Urteilskraft des Königsberger Philosophen affiziert Schiller eigentlich dermaßen, dass er jahrelang seine dramatische Arbeit vernachlässigt? Er ist einer der ersten Rezensenten, die das Ausmaß dieser kopernikanischen Wende- wie man es Epochen später nennen wird- erahnen und auf die Provokation einer sich selbst erkennenden und überprüfenden Rationalität reagieren. Für Schiller ist die Vorstellung unerträglich, "[...] die unterdrückende Vernunft [...] selbst zur blinden Macht [zu erheben], wie sie die Natur ursprünglich ist." Er erkennt diese Prämisse zwar an, attestiert der Moderne aber eine schleichende Entfernung von der Vergangenheit, die sich nicht nur in den Jahreszahlen niederschlägt, sondern auch und vor allem im Gemüt ihrer Träger. Wenn die Aufklärung, deren bedeutendster Vertreter Kant ist, das Primat der Vernunft verlangt, dann führt das die Menschen von ihren natürlichen Wuzeln weg- der Mensch verliert mit der Naturhörigke