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Der vierte Band der Reihe REISEN & LITERATUR von A bis Z ladet die Leserschaft auf Schiffsreisen ein. Gerhart Hauptmann (1862-1946) hatte bereits während seiner zweisemestrigen Studienzeit in Jena 1882/83 ein Akropolis-Kolleg gehört und seine Sehnsucht, "die Herrlichkeit dieser Götterhöhe" mit eigenen Augen zu sehen, war geweckt worden. 1883 brach er auch zu einer Schiffsreise auf, die allerdings in Sizilien endete. Erst von März bis Mai 1907 konnte er sich seinen Jugendtraum, seinen "griechischen Frühling", mit seiner zweiten Frau Margarete, den Söhnen Benvenuto, sowie dem Malerfreund Ludwig von Hofmann erfüllen. Die Reise sollte für sein weiteres Leben propädeutisch sein und Niederschlag in einem Gutteil seiner Werke finden.Franz Werfel, jüdisch-deutschböhmischer Herkunft, geboren 1890 in Prag, hatte (auf Wunsch des Vaters) ebenfalls sein Studium abgebrochen, leistete seinen Militärdienst während des Ersten Weltkriegs ab, lebte danach in Wien, war verheiratet mit Alma Mahler, die ihn nicht nur zur literarischen Produktion zwang, sondern 1938, beim Einmarsch der Deutschen in Wien, zur Flucht nach Frankreich und weiter über die Pyrenäen, zusammen mit Heinrich, Nelly und Golo Mann, ins Exil schleppte. Von dort rettete man sich, also nicht so ganz freiwillig wie Hauptmann, über den großen Teich in die Vereinigten Staaten, nach Hollywood. Bis zu Werfels Tod im August 1945 gab es reichlich literarische Ernte: »Das Lied von Bernadette«, »Die 40 Tage des Musa Dagh« und »Jacobowsky und der Oberst«, Romane mit hoher Auflage, die auch verfilmt und mit dem Oscar ausgezeichnet wurden.