Real Dolls versprechen intime Körperlichkeit ohne lebendige Gegenüber und oszillieren zwischen technikethischen Fantasien und realem Begehren. Mark Bibbert vergleicht die Antizipation künftiger Sexroboter mit empirisch begründeten Nutzungsgefügen hyperrealistischer Sexpuppen. Intimitäts , Hobby und Lust-Gefüge verknüpfen materielle, affektive, diskursive und biographische Elemente zu je eigenen Formen anthropomorpher Echtheit, Sex und Intimität. Eine durch den Nonhuman Turn reformulierte Situationsanalyse erschließt diese Gefüge, macht sichtbar, wo gängige Kritikmuster aktuelle Nutzungsweisen verfehlen, und formuliert eine Kritik jenseits technikethischer Determinismen.
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