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Die Stadt Nis, die heute zu Serbien gehört, war etwa ein halbes Jahrtausend lang Teil des Osmanischen Reiches. Diese Studie legt die erste eingehende Untersuchung der Geschichte der Stadt während der letzten Phase der osmanischen Herrschaft von 1700 bis 1878 vor. Sie zeichnet die Entwicklung einer Stadt nach, die wegen ihrer Lage an einer der Hauptrouten durch den Balkan Durchgangsstation für Reisende und Händler war. Dank der im 18. Jahrhundert errichteten Festung wurde Nis zu einem wichtigen militärischen Stützpunkt in der Nähe der neuen Grenze zur Habsburgermonarchie. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt im Rahmen der osmanischen Modernisierungspolitik zu einem Vorzeigeprojekt der Stadterneuerung.Unter Rückgriff auf ein breites Spektrum von Quellen, darunter Stadtpläne und Bevölkerungsregister, wird das Wachstum von Nis und seiner städtischen Bevölkerung rekonstruiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung des städtischen Raums, den die Studie als multiple, sich überlappende Territorien zu verstehen sucht. Besondere Aufmerksamkeit wird der Entwicklung des städtischen Lebens gewidmet, das von unterschiedlichen religiösen und ethnischen Gemeinschaften geprägt war. Die Studie zeichnet die Strategien der osmanischen Behörden und der lokalen Eliten zur Steuerung dieser vielfältigen Bevölkerung in verschiedenen Phasen der Stadtgeschichte nach. Insgesamt stellt sich Nis als eine typische osmanische Stadt dar, deren Entwicklung in umfassendere politische, wirtschaftliche und soziale Trends auf dem osmanischen Balkan eingebettet war.