»Gehen wir von der Liebe aus, und von ihrer Unmöglichkeit.«
Eine Frau zieht mit ihrer Familie von Berlin nach Tel Aviv-Jaffa. Es ist nicht ihr erster Versuch, an einem anderen Ort neu zu beginnen, doch während ihr Partner sich rasch einlebt, bleibt sie fremd. Suchend reist sie durch die Westbank und Israel, sammelt die Geschichten der Menschen, die ihr begegnen. Dann kommt der 7. Oktober 2023. Gewalt und Gegengewalt - in einer Kaskade der Zerstörung gerät eine ganze Welt an den Abgrund. Und während die Sirenen heulen und Raketen über sie hinwegfliegen, erzählt die Frau ihrem Kind auf dem Spielplatz Geschichten. Sie selbst steht scheinbar am Rand, beobachtet, hört zu - und versucht, unter dem Druck einer aufs Extrem zugespitzten Gegenwart Zeuginnenschaft abzulegen. Ein hellsichtiger, ordnender, poetischer Roman über Zugehörigkeit, Familie und politische Verantwortung.
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