Ewa muss weg aus Rostow am Don, denn der FSB will sie zum Spitzeln erpressen. In Moskau kommt sie bei ihrer alten Freundin Nika unter, dummerweise waren beide mal in denselben Mann verliebt. Nika hat Karriere gemacht, ist ganz unpolitisch. Bis der Geheimdienst sie und Ewa verhört. Sie entwenden einen USB-Stick mit ihrer Akte - der tatsächlich zu einem Kryptogeld-Vermögen führt. Und nun sind sie auf der Flucht - vor dem FSB, der Polizei und der Mafia -, quer durch das ganze riesige Land, von Moskau bis zum Pazifik. Sie übernachten im Kloster, in einer Atomforschungsanlage, verstecken sich bei einem steinreichen Sektenführer. Die zwei Freundinnen setzen alles daran, um sich von Mafia und Geheimdienst nicht schnappen, sich von Regime und System nicht unterkriegen zu lassen.
Eine rasante, hochspannende Roadnovel, voller Ironie und Wärme, und zugleich ein vielschichtiges Russlandporträt, wie nur Kira Jarmysch es zeichnen kann. Vor allem aber ein Buch über Freundschaft und Menschlichkeit, die auch unter Korruption und Gewalt weiterbestehen.
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