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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,3, Universität Erfurt (Staatswissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Die Palästinenser und die Kurden: das Projekt eigener Staatlichkeit im Vergleich (Prof. Dr. Ferhad Seyder), Sprache: Deutsch, Abstract: Die kurdische Quasi-Staatlichkeit im Nordirak ist eine prominente Fragestellung im gegenwärtigen wissenschaftlichen Diskurs. Auch die vorliegende Arbeit widmet sich dieser Thematik, jedoch losgelöst von ordnungspolitischen Ansätzen, welche die Möglichkeit einer Konstituierung eines kurdischen Nationalstaates anhand von institutionstechnischen Gegebenheiten untersuchen. Vielmehr wird die Konstruktion eines kurdischen Nationalismus innerhalb dieses quasi-staatlichen Gebildes, als entscheidende normative Voraussetzung für die Etablierung eines Nationalstaates, analysiert.Hierzu werden im ersten Kapitel die theoretischen Grundlagen bezüglich der Wechselwirkungen zwischen den Konzepten des Nationalstaates, der Nation sowie des Nationalismus erarbeitet. Darauf aufbauend werden im zweiten Kapitel die Kurden als ethnische Gemeinschaft, sowie die daraus resultierenden Folgen für den kurdischen Nationalismus, beleuchtet. Das dritte Kapitel setzt sich mit elementaren Strukturen innerhalb der kurdischen Gesellschaft im Nordirak auseinander, welche nicht nur die Rahmenbedingungen für ein nationalistisches Solidaritätsempfinden vorgeben, sondern dieses auch nachhaltig beeinflussen. Abschließend werden im vierten Kapitel die zentralen zeitgeschichtlichen Ereignisse im Irak des 20. Jahrhunderts beleuchtet, welche für die Konstruktion des gegenwärtigen kurdischen Nationalismus im Nordirak unerlässlich sind.Aufgrund arbeitstechnischer Restriktionen verzichtet diese Arbeit auf die ausführliche Darstellung des historischen Kontexts sowie aktueller machtpolitischer Fragestellungen im föderalen Irak. An erforderlicher Stelle werden jedoch entsprechende Hinweise zu vertiefender Fachliteratur gegeben. Ferner können viele der in dieser Arbeit aufgeworfenen Fragen aufgrund ihrer Komplexität nicht abschließend behandelt werden. Eine abschließende Klärung dieser Fragestellungen muss die Zielsetzung vertiefender wissenschaftlicher Arbeiten sein.