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Mulva VIII enthalt die Ergebnisse der Forschungen zur Wirtschaft der hispano-romischen Stadt Munigua, die seit dem Jahr 2000 unternommen wurden. Im Mittelpunkt stand dabei die systematische Uberprufung der bereits im 18. Jahrhundert formulierten Vermutung, dass die Wirtschaft in Munigua in erster Linie auf der Nutzung von Bodenschatzen beruhte. Welches Erz wurde erschlossen, woher stammte es und wie wurde es weiterverarbeitet? Im Ergebnis zeigte sich eine Abfolge: Wahrend das Interesse des Bergbaus bis gegen die Mitte des 1. Jahrhunderts n.Chr. dem Kupfer galt, verlegte es sich in der Folge auf Eisen. Die Lagerstatten lagen im Umland. Die Werkstatten aber waren in der Stadt selbst als Zentrum der Weiterverarbeitung angesiedelt. Verschiedene Akteure waren an der Wertschopfung beteiligt. Sie arbeiteten vermutlich auf eigene Rechnung, aber innerhalb eines effizient abgestimmten Ordnungsrahmens. Die Studie von Thomas G. Schattner hat umfassenden Charakter. Sie ist nicht nur auf die Betrachtung des Bergbaus gerichtet, sondern gleichermassen auch auf die anderen wirtschaftlichen Bereiche wie Landwirtschaft, Steinbruche, Wasserwirtschaft und Vertrieb sowie auf Amphoren und Munzen als archaologische Funde. Naturwissenschaftliche Analysen erganzen die Untersuchung. Insgesamt entsteht das Bild eines durch exzellente Vernetzung gut funktionierenden Wirtschaftssystems. Es besitzt Modellcharakter und kann als typisch fur die kleineren Stadte im romischen Hispanien gelten. Moglicherweise geht es auf vorromische Traditionen zuruck, denn im Unterschied zur bekannten romischen Villenwirtschaft war die Wirtschaft in Munigua starker stadtisch gepragt und arbeitsteilig organisiert.