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Ohne revolutionäre Theorie gibt es keine revolutionäre Bewegung, hat Lenin behauptet. Seine Behauptung scheint so einfach zu sein, aber in Wirklichkeit ist sie das nicht, denn die revolutionäre Theorie ist eine komplexere Auffassung, als es beim äußerlichen Lesen der politischen Schriften Lenins scheinen mag. Die leninistische Theorie ist nämlich genau das Ergebnis einer tiefgreifenden Untersuchung der sozialen Wirklichkeit und gleichzeitig das Werkzeug, womit die Arbeiterklasse auf die ökonomischen Basen sowie auf die politischen Überbauen einer historisch bestimmten Gesellschaft wirkt. Wenn wir die leninistische Parteiauffassung untersuchen, so stoßen wir sofort auf die revolutionäre Theorie als marxistische Wissenschaft, das heißt, wir stoßen auf die Frage der wissenschaftlichen Grundlagen der politischen Praxis. Mit anderen Worten, kann man die leninistische Parteiauffassung nicht begreifen, wenn man die gesamte wissenschaftliche Analyse der ökonomischen Basis nicht begreift, welche, bei Marx und bei Lenin, die Grundlage jener Auffassung darstellt. Ohne ihre wissenschaftliche Grundlage würde die leninistische Parteiauffassung wie ein – vielleicht riesig großes – Denkmal politischer Willenskraft wirken, ein Denkmal der Organisationstheorie, aber ein Denkmal ohne Sockel. Dies erklärt, warum das äußerliche Beistimmen einigen leninistischen Thesen noch keine Aufnahme der revolutionären Theorie, d.h. die Aufnahme jener allgemeinen wissenschaftlichen Auffassung ist, welche die Grundlage des Leninismus bildet. Daraus ergibt sich außerdem, daß die leninistische Parteiauffassung das Ergebnis der ökonomischen marxistischen Analyse ist, und daß wir ohne eine folgerichtige Anwendung dieser Analyse nicht zu jener Auffassung – nicht einmal in der organisatorischen Form – gelangen können. Diese dialektische Entwicklung finden wir auch in der marxistischen Biografie Lenins. Es entsteht also die Frage, die Aufnahme der revolutionären Theorie in ihrem vollständigen Wesen zu betrachten. Klassenkämpfe und revolutionäre Partei ist das Ergebnis der Ausarbeitung jener Fragen.