Biblisches Lernen gilt als zentraler Bestandteil des Religionsunterrichts. Allerdings zeigt sich insbesondere bei Jugendlichen immer häufiger eine deutliche Distanz zur Bibel. Marie-Theres Ultsch fokussiert Schüler*innen der Sekundarstufe I und analysiert ihre individuellen Bedeutungszuschreibungen zum wichtigsten Buch des Christentums. Auf Basis einer offenen schriftlichen Befragung entwickelt sie eine Typologie, die u.a. aufzeigt, wie sich Jugendliche zur Bibel positionieren, welche Zugangsmöglichkeiten sie sehen und welche Herausforderungen sie im Umgang mit der Bibel wahrnehmen - ein wichtiger Beitrag zur empirischen Konturierung der Leser*innen biblischer Texte im schulischen Kontext, der neue didaktische Perspektiven für die Gestaltung biblischer Lernprozesse eröffnet.
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