Die Liebesbriefe an den emigrierten Arzt Arnold Strauss zeigen Irmgard Keun in einem ganz neuen Licht: Eine verschwenderische Frau, die mit dem Herzen denkt und mit dem Verstand fühlt. Hinreißend, charmant und egozentrisch wie ein kleines Kind, bindungsängstlich und treu, klug, aber zu jeder Dummheit bereit. Sie schreibt in diesen überraschend offenen Briefen, die sich wie ein intimes Tagebuch lesen, was sie sonst nirgendwo erzählt hat: über sich selbst, ihre Arbeit, ihre Abhängigkeiten und ihre Hoffnungen. Überdies erzählen die Briefe Geschichten, bissige und amüsante, vom Leben und Überleben im »Dritten Reich« und im Exil.
»Irmgard Keun war die aufregendste und witzigste Autorin der Weimarer Republik.« Zeit online
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