Politische Anwendung der Literatur wird durch die Literaturwissenschaft meistens mit Argwohn betrachtet. Das Spannungsverhältnis wird mit Phänomenen wie Zensur und Propaganda in Verbindung gesetzt und negativ bewertet. Dieses Buch erzählt jedoch über ein produktives Zusammenwirken der staatlichen Kulturpolitik mit Verlagen, Autor*innen und Übersetzer*innen sowie über autonome Räume in der sonst rigiden Literaturpolitik der DDR.
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