Als an einem regnerischen Freitagmorgen eine dunkel gekleidete Gestalt die Graubündner Kantonalbank in Chur betritt, nimmt das Verbrechen seinen Lauf: Der Raubüberfall misslingt, der Bankdirektor wird getötet. Tage nach der feierlichen Bestattung meint ein Wildhüter, die Leiche des Direktors im verwunschenen Scaläratobel im Churer Wald nordöstlich der Stadt gefunden zu haben. Wie kann das sein? Der Bischof höchstpersönlich hat ihn doch
zu Grabe gelassen, die Ruhestätte auf dem Friedhof ist unberührt. Stunden später kreisen Krähen kreischend über dem nebligen Tobel, von dem seit Generationen jedermann weiß, dass es verflucht ist. Als Landjäger Caminada und Leutnant Marugg den steilen und gefährlichen Aufstieg hinter sich gebracht haben, um die Zeugenaussage zu überprüfen, finden sie gar Schauerliches vor. Doch dies ist erst der Anfang, denn das Tor zur Hölle steht sperrangelweit offen.
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