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Eine aussichtsreiche Religionsphilosophie sollte zwei Qualitäten vereinen: den Blick für die Vielheit und den spezifischen Charakter der religiösen Phänomene einerseits und die Kraft zu einer systematischen Gesamtdeutung andererseits. Eben diese Qualitäten aber besitzt die Religionsphilosophie, die Hegel in seiner Berliner Zeit entwickelt hat, in einem Maße, das in der Gegenwart seinesgleichen sucht. Es gibt deshalb Grund zu der Vermutung, dass von einem Rückgriff auf Hegel innovative Impulse für die gegenwärtige religionsphilosophische Debatte ausgehen können. Friedrich Hermanni verfolgt das Ziel, Hegels Berliner Religionsphilosophie präzise und verständlich zu rekonstruieren und damit einer Aneignung im Kontext gegenwärtiger Religionsphilosophie vorzuarbeiten. Der Autor befasst sich zunächst mit Hegels Begriff der Religion und den Konsequenzen, die sich daraus für das Verständnis der Religionen ergeben. Was den Begriff angeht, so ist Religion keine bloß subjektive Angelegenheit des Menschen, sondern das Bewusstsein, das der göttliche Geist durch Vermittlung des menschlichen Geistes von sich selbst hat. Daraus aber folgt, dass Religion nur in einer Vielheit von Religionen auftreten kann und dass in der Geschichte der Religionen dem religiösen Bewusstsein zunehmend deutlich wird, was es mit der Religion auf sich hat. Der zweite Teil rekonstruiert Hegels Theorie des Ursprungs und der Geltung religiösen Wissens. Was den Ursprung betrifft, so wurzelt Religion in einer gedanklichen Erhebung des Menschen von der Welt zu Gott, einer Erhebung, die im "natürlichen Denken" erfolgt. Gerechtfertigt ist religiöses Wissen allerdings erst, wenn sich die Formen der Erhebung im begreifenden Denken bewähren. Der dritte Teil zeigt, wie Hegel aus den drei Momenten des Religionsbegriffs, (a) der substantiellen Einheit zwischen dem absoluten und dem endlichen Geist, (b) dem Unterschied zwischen beiden und (c) der Aufhebung des Unterschieds, die drei allgemeinen Formen von Religion ableitet und wie er die geschichtlichen Religionen diesen Formen zuordnet. Thema des vierten Teils schließlich ist Hegels Philosophie der vollendeten Religion, die er mit der christlichen Religion gleichsetzt. Vollendet ist die christliche Religion nach Hegel deshalb, weil ihr im Unterschied zu den anderen Religionen nicht nur einzelnen Momente des Religionsbegriffs bewusst sind, sondern alle Momente.