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Bereicherte Ausgabe. Gesellschaftssatire im Briefroman zwischen georgianischem London und den Hotwells: eine junge Frau zwischen Heiratsmarkt und Reputation
Evelina (1778) ist ein Briefroman, der die "Einführung in die Welt" einer unerfahrenen jungen Frau mit Gesellschaftssatire verbindet. Zwischen Londoner Vergnügungsgärten, Theatern und den Hotwells von Bristol navigiert Evelina, Ziehtochter des Mr. Villars, Fragen von Identität und Legitimität, während sie den höflichen Lord Orville und den zudringlichen Sir Clement Willoughby kennenlernt. Burney orchestriert Stimmenvielfalt, ironische Fehlwahrnehmungen und Komik, um den Kult der Sensibilität, Konsummoden und das Regime der Reputation im späten 18. Jahrhundert freizulegen. Frances Burney (1752–1840), Tochter des Musikgelehrten Charles Burney, bewegte sich früh in gelehrten Londoner Kreisen; ihre Tagebücher schulten eine Beobachtungsgabe, die sich in Evelinas epistolarem Verfahren spiegelt. Aus Rücksicht auf weibliche Autorschaftsnormen erschien der Roman anonym und gewann doch rasch die Bewunderung Samuel Johnsons. Burney schöpfte aus Assemblies, Theatersälen und der Korrespondenzkultur ihrer Zeit, um das Risiko öffentlicher Sichtbarkeit für Frauen darzustellen und zugleich ein moralisch-ästhetisches Ideal von Urbanität und Gefühl zu verhandeln. Ich empfehle dieses Werk allen, die die Entstehung des englischen Gesellschaftsromans verstehen möchten: Evelina verbindet Leselust mit theoretischer Schärfe. Es belohnt historisch interessierte Leserinnen und Leser ebenso wie Freundinnen und Freunde von Jane Austen, indem es die Matrix ihrer Themen – Anstand, Wahlfreiheit, Urteilskraft – mit Witz, Maß und analytischer Eleganz entwirft.
Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar – destilliert, niemals verwässert. Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.