Religionsfriedenskultur in der Geschichte EuropasZu den großen Herausforderungen Europas im 21. Jahrhundert gehört die Ermöglichung einer friedlichen Koexistenz der Religionen. Der konstruktive Umgang mit religiöser und konfessioneller Pluralität begleitet die Geschichte Europas seit den Anfängen. Richtungweisend für die neuzeitlichen Entwicklungen wurde das Entstehen von Religionsfrieden seit dem 16. Jahrhundert, durch die postreformatorische konfessionelle Konflikte beigelegt werden sollten. Die Beiträge dieses Bandes, die auf eine Tagung des Langzeitvorhabens "Europäische Religionsfrieden Digital - EuReD" der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz zurückgehen, behandeln neben grundsätzlichen Forschungsperspektiven die Bedeutung frühneuzeitlicher Religionsfrieden für die Entwicklung europäischer Rechtsordnungen mitsamt ihrer diplomatischen und medialen Implikationen sowie für die Entwicklung der Vorstellungen von Toleranz und Religionsfreiheit.
- Wie leben Religionen und Konfessionen friedlich zusammen?
- Das historischen Ringen um die Befriedung gesellschaftlicher Großkonflikte
- Einblick in die Ursprünge des Toleranzgedankens auf dem Feld der Religion