Im reformierten Gericht des späten Russischen Reichs konnten spannende literarisierte Erzählungen mehr bewirken als Gesetze. Begünstigt wurde dies durch die Form des Geschworenengerichts sowie durch einige originelle Justiznormen. Dieses Buch analysiert herausragende Plädoyers der Epoche und zeigt, wie Anwälte mithilfe narrativer Techniken und literarischer Verfahren die Rechtsprechung nachhaltig beeinflussten bis hin zu spektakulären Freisprüchen trotz nachgewiesener Täterschaft. Narrative Strategien konnten dabei zum Schutz Benachteiligter und zur Bereicherung der Literatur beitragen, aber gleichzeitig faktische Impunität ermöglichen.
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