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Es gibt prinzipielle Grenzen für Wissenssysteme, die dem Anspruch einer "Logik der Rechtfertigung" zu genügen versuchen. In dieser Situation, so wird in dieser Studie argumentiert, kann die Möglichkeit von Wissen und Erkenntnis nur aus einer genetischen Perspektive erklärt werden, welche die Frage nach den Voraussetzungen und Möglichkeiten der Entwicklung von Wissen und Erkenntnis in den Mittelpunkt stellt. Will man jedoch den Prozeß der Entwicklung von Wissen in den Wissenschaften wie auch beim individuellen Lernen erklären, besteht ein Hauptproblem darin, daß kaum zu sehen ist, wie mit den auf einer bestimmten Entwicklungsstufe gegebenen Erkenntnismitteln "neue" Theorien oder neue Überzeugungen formuliert werden können, die ja gerade insofern neu sind, als sie Elemente enthalten, die weder aus den gegebenen Mitteln abgeleitet werden können, noch auch einfach induktiv zu erschließen sind.Diesem Problem - der Frage nach den Möglichkeiten von Erkenntnisentwicklung - widmet sich diese Untersuchung. Ausgangspunkt ist die Wissenschaftstheorie von Charles S. Peirce und dessen am Begriff der Tätigkeit orientierte Philosophie der Mathematik. Im Zentrum steht hier, was Peirce "diagrammatisches Schließen" (diagrammatic reasoning) nennt, das heißt eine an der Konstruktion von Darstellungen und dem Experimentieren mit solchen Darstellungen orientierte Erkenntnistätigkeit. Um auf der Basis dieses Konzeptes die Möglichkeit von Lernen und von wissenschaftlicher Theoriegenese erklären zu können, muß man vor allem verstehen - so die These -, wie die Logik und Regelhaftigkeit der für Diagrammatisierung notwendigen Darstellungssysteme auf der einen Seite mit bestimmten subjektiven Momenten der Interpretation von Zeichen und Darstellungen auf der anderen in konkreter Tätigkeit vermittelt werden.