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Die 1857 an den Ufern des Neuenburger Sees entdeckte Fundstelle La Tène ist eine der berühmtesten der Schweiz. Aufgrund ihrer Reichhaltigkeit und ihres herausragenden Erhaltungszustandes haben die Funde aus La Tène als Grundlage für die Charakterisierung der Jüngeren Eisenzeit (etwa 450-50 v. Chr.) gedient, die gemeinhin als "keltische Kultur" bezeichnet wird und die in weiten Teilen Europas belegt ist, von den Britischen Inseln bis nach Anatolien und von der Iberischen Halbinsel bis an die Grenzen der Ukraine. Im Verlauf der Erforschungen hat La Tène leidenschaftliche Debatten und anhaltende Interpretationskonflikte ausgelöst. Aber seit nunmehr fünfzehn Jahren wird die Fundstelle einer anspruchsvollen Neuuntersuchung unterzogen, an der zahlreiche Institutionen beteiligt sind, in denen heute die archäologischen Referenzensembles, in der Schweiz, in Europa und bis in die USA, verstreut sind.
Der vorliegende Band fasst die jüngst erworbenen Erkenntnisse zusammen und schlägt eine neue Interpretation der Fundstelle vor. An einem mit symbolischen Bedeutungen beladenen Übergangsort wäre somit am Ende des 3. vorchristlichen Jahrhunderts ein Monument errichtet worden, das an eine Schlacht erinnerte und an dem Hunderte von Waffen sowie die Leichname von mit ihren Trachtbestandteilen bekleideten Kriegern in einer spektakulären Inszenierung zur Schau gestellt waren, mit der Absicht, das Bewusstsein dauerhaft zu prägen.
Dieser reich bebilderte Band gibt einen Überblick über 150 Jahre Forschungsgeschichte und präsentiert eine repräsentative Auswahl an Funden aus La Tène. Er wird durch zahlreiche Archivdokumente und Bildzeugnisse (Aquarelle, Zeichnungen, Stiche, Gemälde, Fotografien, etc.) aufgelockert, die die Intensität der archäologischen Forschungen belegen, aber auch die Bilderfülle der durch diesen "Erinnerungsort" der europäischen Frühgeschichte hervorgerufenen Vorstellungen veranschaulichen.