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Erica Ludolph war Widerstandskämpferin gegen das NS-Regime. Ihr bewegendes Leben schilderte sie ausführlich in ihren Tagebüchern. Dieser detaillierte Nachlass aus Aufzeichnungen und Fotos bildet nicht nur das Leben einer Judenretterin ab, sondern eröffnete Petra Bonavita und Dieter Maier auch die einmalige Chance mit diesem Buch ein ebenso eindrückliches wie detailliertes Mosaik einer Epoche nachzuzeichnen, deren Einfluss bis zur heutigen Zeit nachwirkt.1944 rettete Erica Ludolph «mit unendlichem Herzklopfen» und falschen Pässen die jüdische Mutter einer Freundin vor dem KZ. Ludolph gehörte zur Bekennenden Kirche, die dabei half Fluchtrouten zu organisieren. Als Kurierin französischer Kriegsgefangener geriet sie ins Visier der Gestapo. Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte sie in den USA, wo sie Vorträge hielt,in denen sie sich für eine Demokratisierung Deutschlands einsetzte. Sie lebte 40 Jahre lang in Südfrankreich und arbeitetein Frankfurt, London, Wien und Sizilien. Außerdem liebte sie das Reisen und verbrachte viel Zeit in Mexiko und Kuba. Sie setzte sich ihr Leben lang für Minderheiten ein und dieses Engagement spiegelte sich auch in ihrer Lebensweise wider. Ihr Immobilienbesitz ging in eine Stiftung über. Erica Ludolph sah sich nicht als Heldin und schwieg über ihren Widerstand während der NS-Zeit. Am Ende war sie dennoch bereit für ein Interview mit Petra Bonavita und stellte viele Fotos zur Verfügung.In diesem Buch wird ihr mutiges und großherziges Handeln gewürdigt und darüber hinaus ist es ein ermutigendes Zeichen für die gesellschaftliche Auseinandersetzung in Zeiten wachsender Intoleranz und autoritärer Tendenzen hierzulande und weltweit.