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Eine dezentral ausgerichtete Einwanderungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland als Beitrag zur Stabilisierung schrumpfender Regionen
Eine dezentral ausgerichtete Einwanderungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland als Beitrag zur Stabilisierung schrumpfender Regionen
E-BOOK
Motivation und Themensetzung: Die Bundesrepublik Deutschland verfügt über keine tragfähige Strategie, um schrumpfende Regionen langfristig demographisch und strukturell zu stabilisieren. Zugleich wird der Zuzug von Einwandernden aus dem Ausland als Lösungsmöglichkeit gesehen, um dem demographischen Wandel zu entgegnen. Dabei findet Einwanderung fast ausschließlich in die großen urbanen Zentren des Landes hinein statt. Die wenigen bestehenden Politiken für eine räumliche Steuerung von Zuwanderung in schrumpfende Regionen hinein sind jedoch unzureichend ausgeprägt, meist nicht im Sinne der Betroffenen und der Gebietskörperschaften – sowie nur auf Geflüchtete bezogen.
Ergebnisse: Eine in Teilen dezentral ausgerichtete Einwanderungspolitik in Deutschland kann zur Stabilisierung schrumpfender Regionen beitragen. Insbesondere in Kombination mit einem mehrstufigen Matchingsystem, das im Sinne der Transparenz ohne Algorithmen mit nachvollziehbaren Indikatoren arbeitet. Und das unter Berücksichtigung individueller Präferenzen für die Verbesserung der Bleibeperspektiven von Eingewanderten in peripheren Regionen. Unter den in diesen Zielregionen lebenden Befragten wurde eine Zustimmung für eine potentielle Ansiedlungsförderung von Eingewanderten vor Ort von 61% ermittelt – unter Angabe verschiedener Prämissen. Die Akzeptanz für eine Ansiedlungsförderung durch potentielle Anreizsysteme wie Steuererleichterungen oder Zuschüsse für die Leerstandsanierungen lag unter den befragten Eingewanderten zudem bei 52-71%. Ebenfalls wurden Perspektiven für Eingewanderte in den Zielregionen, in Homeoffice-Jobs zu arbeiten, überprüft: Mit 58% positiven Haltungen der befragten vorwiegend kleinen und mittelständischen Arbeitgeber*innen aus dem Dienstleistungssektor.