Gregory Cain, der Earl of Shelby, glaubt nicht an die Liebe – genauer gesagt, er glaubt nicht daran, dass sie für ihn bestimmt sein könnte. Für andere Menschen mag sie durchaus taugen. Skandalöses Verhalten und ruchlose Taten gehören zu seinen besonderen Fähigkeiten, und er scheut sich nicht, beides zur Schau zu stellen. Mit unschuldigen jungen Damen oder heiratswilligen Debütantinnen lässt er sich nicht ein. Als Lady Kaitlin Evans ihn also um einen Kuss bittet, bleibt ihm nichts anderes übrig, als sie zurückzuweisen. Sie steht seiner Schwester nahe, und obendrein ist sie die Nichte seines Mentors. Sie ist tabu. Warum also findet er sie plötzlich so faszinierend – und warum ist ein Kuss von ihr das Einzige, wonach er sich mehr sehnt als nach allem anderen?
Lady Kaitlin Evans ist eine Waise. Sie verlor ihre Eltern in jungen Jahren und kam zu ihrem Onkel. In Gesellschaft fühlt sie sich unbehaglich; viel lieber verliert sie sich in einem guten Buch oder lernt etwas Neues. Wegen ihrer Ungeschicklichkeit im Umgang mit anderen ist sie zu einem der bekanntesten Mauerblümchen der Saison geworden – und das bereits seit drei Saisons. Nun ist sie bereit, aufzugeben und sich mit dem Dasein einer alten Jungfer abzufinden. Das ist weniger schmerzhaft, und sie kann lesen, so viel sie möchte, ohne unterbrochen zu werden. Nur eines wünscht sie sich, bevor sie sich für immer aus der Gesellschaft zurückzieht: einen Kuss vom Earl of Shelby. Der Schurke verweigert ihn ihr jedoch und bietet stattdessen an, ihr bei der Suche nach einem Ehemann zu helfen. Kaitlin und Gregory treffen eine Abmachung, doch beide verfolgen ihre eigenen heimlichen Absichten. Je weiter sie gehen, desto deutlicher wird, dass nichts so verlaufen wird, wie sie es geplant haben – und dass eine Leidenschaft entfesselt wird, wie keiner von beiden sie sich je hätte vorstellen können.
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