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Nach der vorgezogenen Bundestagswahl von 1972 stellten die Sozialdemokraten erstmals die stärkste Fraktion im Bundestag, die sozial-liberale Koalition verfügte über eine breite parlamentarische Mehrheit. Die Fraktion konnte sich auf ihrem Wahlerfolg jedoch nicht lange ausruhen, denn die wachsende Führungsschwäche des Kanzlers führte zu politischer Stagnation und einer schwelenden Regierungskrise. Nach der Enttarnung eines DDR-Spions im Kanzleramt und dem Rücktritt Willy Brandts häuften sich die internen Differenzen um den politischen Kurs der Fraktion. Die zweite Hälfte der Wahlperiode unter Bundeskanzler Helmut Schmidt stand dann ganz im Zeichen der Bewältigung der wirtschaftlichen Krise nach dem Ölpreisschock. Alle Kräfte konzentrierten sich nun darauf, in Auseinandersetzung mit einer erstarkenden Opposition und einem selbstbewusst auftretenden liberalen Koalitionspartner sozialdemokratische Reformprojekte wie das Mitbestimmungsgesetz oder das Hochschulrahmenrecht erfolgreich zum Abschluss zu bringen.
Die überwiegend als Tonbandmitschnitte überlieferten Sitzungsprotokolle bieten einen ungefilterten Blick auf den Arbeitsalltag, sie beleuchten die Konflikte und Krisen der größeren Regierungspartei. Die Protokolle zeigen das Porträt einer selbstbewussten Fraktion, deren Mitglieder nicht nur Mehrheitsbeschaffer der Regierung sein wollten, sondern die sich als eigenständige, und wo es sein musste, auch unbequeme politische Akteure verstanden, die es der eigenen Regierung und Fraktionsführung nicht immer leicht machten.