Sie war eine Legende — ein rostiger, strahlender Stern über der Erde, der
15 Jahre lang die Hoffnungen zweier Supermächte trug.
Die Raumstation MIR war mehr als Technik. Sie war ein Symbol: für
sowjetischen Pioniergeist, für menschliche Ausdauer und für eine Welt im
Wandel. 1986 gestartet, überlebte sie den Kalten Krieg, den Zerfall der
Sowjetunion und ein Jahrzehnt voller Krisen — um schließlich als Symbol
internationaler Zusammenarbeit in die Geschichte einzugehen.
Dieses Buch erzählt ihre Geschichte in ruhiger, erzählerischer Sprache —
zum Lesen beim Einschlafen.
Du erfährst, wie MIR im Schatten des Kalten Krieges geboren wurde und Modul
für Modul zu einem fliegenden Komplex heranwuchs. Du begleitest Valeri
Polyakov auf seinem Rekordflug — 438 Tage im All, der längste Aufenthalt
eines Menschen im Weltraum bis heute. Du erlebst das schicksalhafte Jahr
1997: ein Feuer an Bord, ein Computerfehler, und schließlich die Kollision
mit einem Frachtschiff, die MIR fast das Leben kostete.
Und du siehst, wie aus Rivalen Partner wurden — wie amerikanische Space
Shuttles an der russischen Station andockten und eine neue Ära der Raumfahrt
einläuteten.
MIR war kein perfekter Ort. Sie war eng, laut, reparaturbedürftig. Aber sie
war zuhause — für über 100 Kosmonauten und Astronauten aus 12 Nationen. Als
sie im März 2001 in einem Feuerball über dem Pazifik verglühte, trauerte die
Welt.
Was sie hinterließ, war mehr als Schrott im Ozean: ein Beweis, dass Menschen
im All überleben können — und dass Zusammenarbeit stärker ist als Rivalität.
Teil der Reihe "Legenden des Weltraums"
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