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Die Relativitätstheorie ist ein Zweig der theoretischen Physik und ist im wesentlichen auf Grund rein physikali- scher Experimente entstanden. Daß sie trotzdem ein weit über den Kreis der Fachphysiker hinausgehendes Interesse erweckt hat, liegt in dem Umstand begründet, daß aus ihr Folgerungen allgemeiner philosophischer Natur über Raum und Zeit und über den Charakter des Weltgebäudes hervor- gehen. So wie es nicht nur den Geographen und Astronomen angeht, daß der Schauplatz des menschlichen Lebens nicht etwa eine weitausgebreitete Ebene, sondern eine relativ kleine, im Weltraum umlaufende Kugel, die Erde, ist, so wird es auch nicht bloß den Physiker und Mathematiker interessie- ren, zu erfahren, daß unsere gewöhnliche Auffassung von Raum und Zeit prinzipiell gar nicht richtig ist, sondern nur eine (allerdings sehr weitgehende) Annäherung an die Wirk- lichkeit darstellt. Wieso man auf Grund physikalischer Ver- suche zu so weittragenden Schlußfolgerungen gelangen kann. soll in den folgenden Kapiteln gezeigt werden. Die Relativitätstheorie ist in zwei Etappen entstanden. Die erste Etappe heißt spezielle Relativitätstheorie. Sie wurde, nachdem insbesondere der holländische Physiker H. A. Lorentz daran vorgearbeitet hatte, im Jahre ]905 von dem deutschen Physiker Albert Einstein aufgestellt und zwei Jahre später von dem Göttinger Mathematiker Hermann Minkowski in ihre definitive mathematische Form gebracht. Sie geht mit Notwendigkeit aus unseren physikalischen Er- fahrungen hervor und ihre Konsequenzen haben sich an einem der subtilsten physikalischen Phänomene so glänzend bewährt, daß man an ihrer Richtigkeit wohl nicht mehr Thil'ring, Relativitätstheorie, 3. Auf!. 2 Einleitung. zweifeln kann.