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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,0, Evangelische Hochschule Darmstadt, ehem. Evangelische Fachhochschule Darmstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Die ASD der Jugendämter befinden sich zunehmend in einem Spannungsfeld zwischen Aufgabenoptimierung aufgrund knapper zeitlicher Ressourcen und der Förderung positiver Entwicklungsbedingungen von Kindern und Jugendlichen innerhalb der Familie, sowie der Gewährleistung eines fachlich fundierten Kinderschutzes. Im Bereich der kostenintensiven Hilfen zur Erziehung befindet sich die Bezirkssozialarbeit mehr und mehr unter Legitimationsdruck. Die zum Teil öffentlichen, von den Medien transportierten Kinderschutzdebatten und die damit einhergegangene Überprüfung der strukturellen und fachlichen Aufstellung der betroffenen Ämter haben die Kostendebatte im Bereich der Hilfen zur Erziehung und des Kinderschutzes zwar wieder in den Hintergrund gedrängt, die Bezirkssozialarbeit steht jedoch nach wie vor besonderen Herausforderungen gegenüber. (vgl. ZBFS-BLJA2 2009, S.7) Häufige personelle Fluktuationen, zum Teil durch die stetig voranschreitende Flexibilisierung des Berufslebens begründet, beeinträchtigen vielerorts den Wissenstransfer und -erhalt berufserfahrener Kolleginnen und Kollegen an die nachfolgenden. Des Weiteren wird von einigen Kolleginnen und Kollegen der Allgemeinen Sozialen Dienste eine Veränderung der Lebensumstände der Klientel benannt und eine stetig steigende Anzahl sogenannter "Multi-Problem-Familien" vernommen. Diagnostische Verfahren und Standards im Bereich der Hilfen zur Erziehung und des Kinderschutzes müssen zum einen der Komplexität des jeweiligen Einzelfalls gerecht werden: Probleme müssen definiert werden und Ressourcen für einen gelingenden Hilfeverlauf identifiziert und nutzbar gemacht werden - zum anderen müssen diese so aufgebaut sein, dass sie Handlungsorientierungen geben und Entscheidungsprozesse erleichtern. Bis dato konnte sich eine Vielzahl diagnostischer Modelle und Verfahren im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe etablieren. Sie unterscheiden sich jedoch erheblich. Im Rahmen dieser Arbeit soll das vom Bayerischen Landesjugendamt entwickelte Konzept einem systematischen Diagnostikverständnis gegenübergestellt werden. Kapitel 1: Grundlagen und Prinzipien Systematischer Diagnostik. Kapitel 2: Im Besonderheiten der Diagnostik in der Kinder- und Jugendhilfe. Kapitel 3: Beschreibung der Arbeitshilfe, Anwendung und Chancen und Grenzen des Modells für den Alltag im ASD, Kapitel 4: Beurteilung der Arbeitshilfe und Fazit.