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»Schade«, sagte Pasolini, »dass alle mich nur als Vertreter der Kultur sehen. Von mir will man nichts als kulturelle Rechtfertigungen, vielleicht, weil die Kultur heutzutage ein hervorragendes Alibi bietet. Nie lädt man mich ein, einen Vortrag über Fußball zu halten, obwohl ich dafür doch bestens gewappnet bin. Weißt du, Sportler sind nicht sehr gebildet und die Gebildeten sind nicht sehr sportlich. Aber ich bin eine Ausnahme.« Pier Paolo Pasolini im Interview mit Claudio Sabattini für den Guerin Sportivo
In seinem kurzweiligen und sorgfältig recherchierten Buch rekonstruiert Valerio Curcio – auch auf Grundlage bisher unbekannten Materials und selbst geführter Interviews – Pier Paolo Pasolinis innige Beziehung zum Fußball, und damit einen zentralen Aspekt im Leben des großen Intellektuellen, der bisher wenig Beachtung gefunden hat. In einem Mosaik aus fünf Kapiteln werden die unterschiedlichen Linien beleuchtet, an denen entlang sich Pasolinis Fußball-Leidenschaft entwickelt hat: Da ist die Liebe zum FC Bologna, schon in Jugendtagen Verein seines Herzens; da sind seine eigenen Erfahrungen als Spieler, ob auf kleinen Plätzen der römischen Peripherie oder in großen Stadien mit der Nationalmannschaft aus darstellenden Künstlern; die Spuren, die der Fußball in vielen seiner Werke hinterlassen hat; seine Arbeit als Sportreporter, etwa anlässlich der Olympiade in Rom 1960; und zu guter Letzt seine originellen Beiträge zur Rolle des Fußballs als letztem religiösen Ritus der zeitgenössischen Gesellschaft. Ein persönliches, erhellendes Buch, das viele neue Querverbindungen schafft und köstliche Anekdoten bietet – so etwa einen Einblick in das Spiel zwischen dem Cast von Bertoluccis 1900 und dem von Pasolinis Die 120 Tage von Sodom. Curcio zeigt auf, wie Pasolini im Fußball Kraft und Inspiration schöpft – und wie er den Ballsport letztlich als universelle Sprache versteht, als Mittel des Austauschs und der sozialen Teilhabe. Ein Vorwort von Moritz Rinke, erstmals übersetzte Interviews mit Pasolini und ein aktuelles Interview mit Maraini runden den Band ab.