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Fachbuch aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1.0, Universität Bielefeld (Deutsch als Fremdsprache und Germanistik), Veranstaltung: Germanistische Literaturwissenschaft I: , Sprache: Deutsch, Abstract: Zunächst muss ich sagen, dass das Thema "Auschwitz-Verbrechen" oder noch besser ausgedrückt "die Vernichtung der Juden" während des Zweiten Weltkriegs ein kompliziertes Thema ist. Ein Versuch, in irgendeiner Art auf das Thema einzugehen, tendiert dazu, die Ernsthaftigkeit des Themas zu gefährden oder dessen Bedeutung zu unterschätzen. Ich finde, ein Versuch, einen objektiven Umgang mit dem Thema zu finden, wird wahrscheinlich als etwas Ungerechtes wahrgenommen werden. Könnte ich denn in Wirklichkeit darüber objektiv sprechen, indem ich die unvorstellbar entsetzlichen Verbrechen und die noch entsetzlicheren Prozesse begreiflich machen würde? Nach Walser existiert Auschwitz in der Tat nur für diejenigen, die es erfahren und schließlich überlebt haben; die Opfer und die Täter, sie betrachten die Ereignisse jedoch aus verschiedenen Perspektiven (vgl. Kovach und Walser 2008: 8-9). Ich könnte sagen, es drohe schon vom Anfang an wegen der hohen Empfindlichkeit des Themas das Versagen solcher Versuche. Es besteht nämlich das Risiko, sich entweder viel zu wenig mit den Opfern oder viel zu viel mit den Tätern zu identifizieren. Sogar eine vermeintliche Spur von Identifikation mit den Tätern würde mit Sicherheit hart verurteilt werden. Auf dieses historische Ereignis kann wahrscheinlich keiner objektiv und gerecht eingehen. Ein solches Verbrechen kann schließlich auf keinen Fall gerechtfertigt werden. Bemerkenswert ist aber, dass je mehr eine Person mit den in Auschwitz zu Schaden gekommenen Menschen Mitleid bekunden würde, desto akzeptabler ihre Perspektive wäre und als desto gerechter eine solche Perspektive betrachtet würde. Es besteht also eine hohe Wahrscheinlichkeit, sich mit denen zu identifizieren, die das Auschwitz-Verbrech