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Angesichts unserer an Krisen und Katastrophen reichen Gegenwart klingt es nur marktgängig, dem Abgrund ein eigenes Buch zu widmen. Der vorliegende Essay will sich jedoch nicht an den schwindelerregenden Tiefen der medial omnipräsenten Bedrohungslagen abarbeiten, sondern deklariert seine Ausrichtung fürsorglich: »Der Abgrund braucht Rettung.« Nicht wir müssen beschützt werden, sondern der Abgrund selbst ist es, der gerettet werden soll, vor allem vor der einseitigen Annahme, dass es sich bei Abgründen stets um destruktive Phänomene handeln muss. Stattdessen widmet sich der literarische Essay des Autor:innen-Trios Ruth Anderwald, Leonhard Grond und Anna Kim einer Ehrenrettung, die den Abgrund als einen konstruktiven Möglichkeitsraum entwirft und eingehend untersucht.Mit literarischen Mitteln, beständig zwischen Narration und Reflexion changierend, entwickeln sie unzählige Perspektiven auf abgründige Potenziale: Der Abgrund »erlaubt uns Imaginationsfreiheit, ist somit Projektionsfläche, aber auch locus, geografischer Ort mit bestimmten Bedingungen, und: eine Situation. Der Abgrund ist Befreiung, Loslösung vom Bisherigen, der Moment einer Abkehr oder ein Ziel. [...] Die Grenzlinie, die er zieht, zieht er aus uns.« Die Ambivalenz des Abgrunds gestattet es demnach auch, ihn als eine Konfrontation mit uns selbst zu verstehen, die einen anderen Blick auf unsere Handlungs- und Denkmöglichkeiten eröffnet.In drei Abschnitten - die allesamt gemeinsam verfasst wurden - führt der Essay in literarische Versuchsanordnungen, in denen etliche unterschiedliche Formen des Abgründigen vorkommen. Nicht selten bringen die offenkundigen Abstürze in der Erzählung erst die wahren, zwischenmenschlichen oder historischen Abgründe zum Vorschein, die dann wiederum dazu zwingen, sich zu ihnen zu verhalten. Diese Resonanzräume lustvoll zu erkunden, dazu lädt Der Abgrund braucht ein: »Retten wir uns in den Abgrund - und retten wir ihn für uns.«