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Neben den hier gedruckten fünfunddreißig Beiträgen von und über den Orientalisten Otto Pretzl enthält dieser Sammelband eine umfassende Einführung in Leben und Werk und eine vollständige Bibliographie seiner akademischen Arbeiten mit gesamt fünfundzwanzig Einträgen, die der Herausgeber Michael Fisch an dieser Stelle erstmals präsentiert. Die Orientalisten Gotthelf Bergsträßer, Paul Kunitzsch, Walter Otto, Wilhelm Printz, Alexander Scharff und Anton Spitaler sind ebenso mit Einzeltexten vertreten, wie Otto Pretzl selbst. Dieses Buch stelle eine umfassende Auswahl von über zwanzig Arbeiten zu Qur'ân und Orientalistik, zum Alten Testament und zum Islam vor, die ergänzt werden um Faksimiles und Berichte, Artikel und Nekrologe und um acht Beiträge von Gotthelf Bergsträßer zum »Corpus Coranicum«. Hier wird keineswegs ein isoliert arbeitender Akademiker vorgestellt, sondern ein korrespondierendes Beziehungsgeflecht der deutschen Orientalistik in den Zeiten vor dem, in dem und nach dem Nationalsozialismus präsentiert. Zahlreiche Texte von Otto Pretzl, die zum Teil schwer zugänglich und weder in Bibliotheken noch im Internet auffindbar sind, gelangen hier zum Abdruck. Von den gesamt fünfundzwanzig Veröffentlichungen, die dieser Orientalist in den fünfzehn Jahren seines Schaffens von 1926 bis 1940 veröffentlicht hat, kommen in diesem Sammelband in teilweise überarbeiteter Form und kommentierter Fassung zwanzig Beiträge erneut zur Veröffentlichung.Diese Publikation ist dem deutschen Orientalisten Theodor Nöldeke (1836-1930) gewidmet.Otto Pretzl (1893-1941) wurde im Alter von dreiunddreißig Jahren an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert und nur zwei Jahre später habilitierte er sich dort. Der ausgebildete Alttestamentler habilitierte sich 1933 im Alter von vierzig Jahren von der theologischen in die philosophische Fakultät mit dem gewählten Schwerpunkt Islamwissenschaft und Semitistik um. Nach dem überraschenden Tod seines akademischen Lehrers Gotthelf Bergsträßers (1886-1933) im gleichen Jahr wurde Otto Pretzl zu dessen Nachfolger bestimmt, zunächst 1934 als außerordentlicher und schließlich 1935 als ordentlicher Professor für orientalische Sprachen an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Neben eigenen Forschungsinteressen führte Pretzl vor allem das von Bergsträßer initiierte Projekt eines historisch-kritischen Kommentars mit dem Titel »Corpus Coranicum« fort. Gemeinsam verantworten Bergsträßer und Pretzl die Neubearbeitung des dritten Bandes der »Geschichte des Qôrans« von Theodor Nöldeke (1836-1930), die unter dem Titel »Die Geschichte des Korantexts« in Einzellieferungen in den Jahren 1926, 1929 und 1933 und als Gesamtedition in zweiter und umgearbeiteter Auflage 1938 erschien und bis heute die westliche Qur'ân-Forschung prägt.Michael Fisch ist Inhaber des Walter-Benjamin-Lehrstuhls für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturwissenschaften (Walter Benjamin Chair) an der Hebrew University of Jerusalem. Er veröffentlichte ein kommentiertes Verzeichnis deutschsprachiger Koran-Ausgaben »umm-al-kitâb« (2013) und ein internationales Verzeichnis historisch-kritischer Koran-Forschung »ulûm-al-qur'ân« (2018). Zuletzt publizierte er eigene Beiträge zur Qur'ân-Forschung unter dem Titel »Siehe, der Mensch ist wahrlich in Verlorenheit« (2019) in der von ihm herausgegeben Buchreihe »Beiträge zur transkulturellen Wissenschaft«. Hier erschien zudem seine Edition der Beiträge zu Qur'ân und Orientalistik des deutschen Orientalisten August Fischer unter dem Titel »Was lehrt dich zu wissen, was der Abgrund ist?« (2020).