Standaard Boekhandel gebruikt cookies en gelijkaardige technologieën om de website goed te laten werken en je een betere surfervaring te bezorgen.
Hieronder kan je kiezen welke cookies je wilt inschakelen:
Technische en functionele cookies
Deze cookies zijn essentieel om de website goed te laten functioneren, en laten je toe om bijvoorbeeld in te loggen. Je kan deze cookies niet uitschakelen.
Analytische cookies
Deze cookies verzamelen anonieme informatie over het gebruik van onze website. Op die manier kunnen we de website beter afstemmen op de behoeften van de gebruikers.
Marketingcookies
Deze cookies delen je gedrag op onze website met externe partijen, zodat je op externe platformen relevantere advertenties van Standaard Boekhandel te zien krijgt.
Je kan maximaal 250 producten tegelijk aan je winkelmandje toevoegen. Verwijdere enkele producten uit je winkelmandje, of splits je bestelling op in meerdere bestellingen.
Religion war im alten Ägypten nicht nur Glaube – sie war die Ordnung, die das Chaos fernhielt, der Rhythmus, der den Alltag strukturierte, und die Sprache, mit der Menschen ihre Welt verstanden. Dieses Buch untersucht, wie religiöse Vorstellungen das gesamte gesellschaftliche, politische und persönliche Leben am Nil prägten: von den Tempeln der Götter bis zu den Amuletten einfacher Bauern, von königlichen Bestattungsritualen bis zu den täglichen Opfergaben an verstorbene Angehörige.
Auf Basis archäologischer Funde, Tempelinschriften, Totenbüchern und Alltagsobjekten rekonstruiert das Buch die ägyptische Weltsicht: Wie wurden Götter verstanden und verehrt? Welche Rolle spielten Priester, Magie und Mythen im täglichen Leben? Und was bedeutete der Glaube an das Jenseits für die Lebenden – nicht nur für Pharaonen, sondern auch für gewöhnliche Menschen?
Das Buch zeigt, dass die ägyptische Religion weit mehr war als Pyramiden und Mumien: Sie war ein dynamisches System, das sich über Jahrtausende entwickelte, lokale und überregionale Kulte verband und auf soziale, politische und ökologische Herausforderungen reagierte. Es hinterfragt vereinfachte Darstellungen von "Totenkulten" und statischen Dogmen und präsentiert stattdessen eine Kultur, in der das Heilige das Profane durchdrang – und in der Menschen durch Ritual, Symbol und Erzählung Sinn stifteten.
Zugleich verbindet das Buch historische Tiefe mit zugänglicher Sprache und macht sichtbar, wie religiöse Strukturen nicht nur den Kosmos ordneten, sondern auch Identität, Macht und Gemeinschaft im Niltal schufen.