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Die beiden Philosophen Alexander García Düttmann und Juan Manuel Garrido versuchen mit den vorliegenden Essays, eine Idee anarchischen Denkens in die Tat umzusetzen. Die Spielregeln hierfür sind einfach: Hatten sie sich einmal auf ein Thema geeinigt, begann einer der Autoren, ein paar Absätze darüber zu verfassen. Der jeweils andere musste auf diesen Beginn schreibend reagieren, als ob es sein eigener Text wäre, den er fortsetzt. »Er sollte den Gedankengang aufnehmen und weiterentwickeln, in eine dem ersten Autor gänzlich unbekannte Richtung.« In diesem Sinne entwickelt sich ein philosophisches Ping-Pong-Spiel, das zu gewagten Thesen und unerwarteten Wendungen einlädt. Immerhin geht es nicht nur darum, dem Thema gerecht zu werden, sondern auch den Freund und Gesprächspartner herauszufordern, dessen Sichtweisen zu prüfen und somit einen Text zu weben, der nicht nur seinem Gegenstand nahekommen, sondern auch ein dialogisches Denken vorführen kann. Die Idee eines solchen kooperativen Schreibens erweist sich als ausgesprochen ergiebig, da eine weitere Reflexionsebene in den Texten lesbar bleibt: Anhand der gedanklichen und argumentativen Wendungen, denen die Texte folgen, lässt sich mitvollziehen, wo Wagnisse revidiert, Formulierungen geschärft und Übereinstimmungen gefeiert werden. Und gerade weil nicht ausgewiesen wird, welcher Gedanke von wem stammt, zeichnen beide Autoren für den gesamten Spielverlauf verantwortlich.Die Themen, denen sich dieses »lebendige Denken« widmet, verleiten zu großen gedanklichen Bögen - in fünf Abschnitten erkunden Düttmann und Garrido die Komplexe der Rettung, der Dichtung, der Einsamkeit, der Identität und der Freundschaft. Sie stellen nicht nur gewichtige Fragen zu aktuellen Diskurslagen, sondern verausgaben sich auch in ihrem Versuch, einen gedanklichen Austausch wirklich gelingen zu lassen: »Es handelt sich darum, das Teilen unserer Einsamkeit zu lernen.«