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Aris Tsoullos behandelt die philosophische Frage nach dem Menschen, der im methodischen Anschluss an Heideggers hermeneutische Phänomenologie als Phänomen des "Daseins" verstanden wird. Anders als "vorhandene Dinge", "zuhandenes Zeug", "bestehende Zahlenverhältnisse" und "lebende" Tiere "existiert" das "Dasein" (der Mensch), insofern es sich auf zu vollziehende Möglichkeiten "entwirft" und zugleich das Sein überhaupt unbegrifflich versteht - sowohl sein eigenes als auch das vielfältige Sein des übrigen Seienden. Dennoch neigt es dazu, sich im Lichte des Seins der Dinge ("Vorhandenheit") auszulegen. Diese ontologische Reifizierungstendenz, die bereits im vortheoretischen Existieren zustande kommt, beschreibt der Autor als "Diskrepanzproblem" zwischen dem Sein des Daseins und dem seine natürliche Selbstauslegung führenden, verstandenen Sein der Dinge. Die philosophische Tradition fragt diesbezüglich für jedes Seiende undifferenziert nach dem Wesen statt nach dem Sein, weshalb sie den Menschen ontologisch als "vorhandenes Ding" objektiviert und bestimmt - etwa als "animal rationale" oder "res cogitans". Zunächst erläutert der Autor im Rahmen einer "hinführenden Aufgabe" des Diskrepanzproblems den Begriff des Daseins im Horizont der Seinsfrage und der Gesamtheit der "Seinsweisen" ("Seinsidee"). Darauf aufbauend wender er sich der "genetischen Interpretationsaufgabe" dieser Diskrepanz zu, wobei er die parallelen Modifikationen des Existenzvollzugs und des Seinsverständnisses des Daseins ebenso berücksichtigt wie die von ihm formulierte "ontologische Frage nach der Einheit". An den Modifikationen des Seinsverständnisses zeigt sich nämlich die ontologische Verständnistendenz der "Isoliertheit", welche dem allmählichenVerlust der ursprünglichen Einheitlichkeit des Seins als Existenz und Zuhandenheit und der Herausbildung von Einfachheit und Abstraktion als kennzeichnenden Züge der vielfätigen Modi der Vorhandenheit entspricht. Besonders deutlich wird die Isoliertheit in Descartes' Nivellierung des Seins überhaupt als "Bestandes" und "Substanzialität", aus der die Auslegung des Daseins als isoliertes "ego" hervorgeht.