Er korrigierte die Rechenfehler seines Vaters, noch bevor er lesen konnte. Mit 19 löste er ein Problem, das die Antike über zweitausend
Jahre offen gelassen hatte. Mit 24 revolutionierte er die Zahlentheorie — und rettete einen verschwundenen Himmelskörper aus dem Dunkel
des Weltalls.
Carl Friedrich Gauß, geboren 1777 als Sohn eines Braunschweiger Gärtners, wuchs in einer Welt ohne elektrisches Licht auf — aber sein
Geist erhellte die Mathematik wie kaum ein anderer zuvor oder danach. Diese Erzählung folgt seinem Leben: von der Volksschule, in der er
binnen Sekunden die Summe aller Zahlen von 1 bis 100 errechnete, bis zu den Observatorien und Bibliotheken, in denen er Entdeckungen
machte, die noch heute die Grundlage moderner Wissenschaft bilden.
Enthalten in dieser ruhigen, erzählerischen Geschichte:
- Die berühmte Klassenaufgabe — und wie ein Kind von sieben Jahren seinen Lehrer verblüffte
- Die herzogliche Förderung, die ihm die Türen zur Universität öffnete
- Die Disquisitiones Arithmeticae — das Buch, das die Zahlentheorie neu erfand
- Die Wiederentdeckung des Asteroiden Ceres — ein Triumph reiner Berechnung
- Die Vermessung Deutschlands, der erste Telegraph, nicht-euklidische Geometrie
Geschrieben im ruhigen, erzählerischen Stil der Reihe "Giganten des Geistes" — ideal zum Lesen am Abend.
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