Standaard Boekhandel gebruikt cookies en gelijkaardige technologieën om de website goed te laten werken en je een betere surfervaring te bezorgen.
Hieronder kan je kiezen welke cookies je wilt inschakelen:
Technische en functionele cookies
Deze cookies zijn essentieel om de website goed te laten functioneren, en laten je toe om bijvoorbeeld in te loggen. Je kan deze cookies niet uitschakelen.
Analytische cookies
Deze cookies verzamelen anonieme informatie over het gebruik van onze website. Op die manier kunnen we de website beter afstemmen op de behoeften van de gebruikers.
Marketingcookies
Deze cookies delen je gedrag op onze website met externe partijen, zodat je op externe platformen relevantere advertenties van Standaard Boekhandel te zien krijgt.
Je kan maximaal 250 producten tegelijk aan je winkelmandje toevoegen. Verwijdere enkele producten uit je winkelmandje, of splits je bestelling op in meerdere bestellingen.
Bilder aus der deutschen Vergangenheit entfaltet ein weitgespanntes Panorama deutscher Geschichte von den mittelalterlichen Ständen über frühneuzeitliche Stadt- und Hofkulturen bis zu bürgerlichen Lebenswelten des 19. Jahrhunderts. In erzählenden Vignetten, die Porträt, Anekdote und kulturhistorische Skizze verbinden, arbeitet Freytag mit Chroniken, Briefen und Rechtsquellen, um soziale Typen, Konflikte und Alltagspraktiken anschaulich zu machen. Der Stil ist didaktisch, plastisch und auf moralische Orientierung hin komponiert; narrativ verdichtete Fallstudien werden in größere Entwicklungsbögen eingebettet. Im Kontext des national-liberalen Historismus der 1850/60er Jahre positioniert sich das Werk als populäre Kulturgeschichte, die dem Bürgertum eine Tradition von Arbeit, Rechtsordnung und Gemeinsinn zuschreibt. Gustav Freytag (1816–1895), Realist, Dramatiker und Mitredakteur der liberalen Zeitschrift Die Grenzboten, verband philologische Ausbildung (Breslau, Berlin), publizistische Praxis und Archivstudien. Erfahrungen der Revolutionszeit von 1848, sein Engagement für bürgerliche Reformen und sein aus Oberschlesien stammender Grenzraum-Blick prägten Themenwahl und Perspektive. Wie in Soll und Haben legitimiert er eine Ethik der Arbeit und Gemeinnützigkeit; zugleich formt er aus disparate Quellen eine eingängige Erzählgeschichte, die einem gebildeten Lesepublikum historische Selbstvergewisserung bietet. Empfehlenswert ist das Werk für Leserinnen und Leser, die soziale Tiefe, narrative Anschaulichkeit und die Genese bürgerlicher Deutungsmuster der deutschen Vergangenheit studieren möchten. Als zeittypisches Dokument bleibt es lehrreich, verlangt jedoch eine kritische Lektüre gegenüber national-liberalen, teils preußenzentrierten Setzungen. Ideal für Seminare zu Kulturgeschichte, Erinnerungskultur und Historiographie; nach Möglichkeit in einer kommentierten Ausgabe zu lesen.
Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar – destilliert, niemals verwässert. Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.